Geschichte

Im Jahr 1873 gründet Ludwig Gussenbauer das Bauunternehmen gleichen Namens und legte damit den Grundstein für eine lange und erfolgreiche Familientradition.

Mit dem Heranwachsen der Industrialisierung während des 19. Jahrhunderts entwickelte das Unternehmen Innovationen im Bereich des Schornstein- und Kesselbaus, um den neuen Erfordernissen der Industrie gerecht zu werden.

Gebaut wurde in Wien und Umgebung und schon bald in ganz Österreich sowie in den Ländern der Monarchie. So errichtete die Firma Gussenbauer unter Ludwigs Sohn Ferdinand um 1880 die Kesselanlage in der Wiener Hofburg und den 156 m hohen Schornstein der Lenzing AG in Oberösterreich (1937).

In der Nachkriegszeit war das Unternehmen unter der Führung von Maximilian Gussenbauer maßgeblich am Wiederaufbau der Industrie beteiligt. In weiterer Folge wurden die Geschäftsverbindungen weltweit ausgebaut. Das Unternehmen orientierte sich auch im Bereich Stahl- und Hüttenindustrie, wo es in den 1980er und 1990er Jahren unter anderem Neuzustellungsarbeiten von Koksbatterien bei Voestalpine Linz durchführte.

Seit dem Tod von Maximilian Gussenbauer 1994 führen seine Witwe Elisabeth, sein Sohn Ludwig und seine Tochter Dorothee das Unternehmen gemeinsam weiter.

Unter der Leitung der 4. Generation ist das Familienunternehmen im 21. Jahrhundert europa- und weltweit tätig und seit 140 Jahren eine feste Größe im Bereich Feuerfestbau.